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 Epileptoide Krise

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NicolasB




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BeitragVerfasst am: 30/7/2008, 13:19    (Kein Titel)
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Mit der Epi-Krise beginnt das Auspressen des Ödems aus den Organen und die Überleitung in den Harntrakt. Bis "gepinkelt" wird, vergeht dann noch etwas Zeit, da das Ödem ja erst ins Blut übergehen muss etc.

Bei der Lösung des Nierensammelrohr-SBS wird sehr schnell wieder gepinkelt, da die harnpflichtigen Substanzen ja bereits im Blut gelöst sind und nun sehr schnell in die Nieren übergehen können.

Grüße

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Tobias




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BeitragVerfasst am: 3/8/2008, 09:54    (Kein Titel)
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Noch etwas in diesem Zusammenhang.
Im Rettungsdienst wird man oft zu Epi Krisen gerufen.
Was wirklich auffällig ist, ist der regelmäßige vorkommende Satz, ich muß noch mal auf die Toilette , bevor es ins den Rettungswagen geht. Auch haben meine Kollegen und ich in Bezug auf Todesfälle die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen auf der Toilette oder auf den Weg dorthin sterben.

Tobias

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Antje
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BeitragVerfasst am: 9/9/2010, 13:40    (Kein Titel)
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Zitat:
Wie lange dauert eine Epikrise:

je nach betroffenem Gewebe (Keimblatt- bzw. Gehirnzugehörigkeit):
entoderm - bis zu 4 Std.
mesoderm (Kleinhirn) - bis zu 45 Min.
mesoderm (Marklager) - bis zu 30 Sek.
ektoderm - wenige Sek. (z.B. "Sekundenschlaf")


Ich halte diese von der ALBA aufgestellten Zahlen weiterhin für nicht glaubwürdig und unplausibel. Einfach auch aus Erfahrung. Auch die Begründung, das wären Zahlen, wenn sie denn durchläuft - die Epikrise, dann wäre das so, ist für mich nicht haltbar.

Das ist für mich ungefähr so, als wenn man sagen würde, wenn du dein Kind nicht mit einer Wehe (auch eine Epikrise) auspresst, hast du etwas falsch gemacht, dich zu sehr verkrampft.

Antje

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Antje
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BeitragVerfasst am: 13/10/2012, 05:23    (Kein Titel)
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Noch einmal zu der Dauer der Epikrisen:

Daß diese Zeiten der Epikrisen - insbesondere Ektoderm und Mesoderm, aber auch Entoderm - nicht stimmen können, zeigen insbesondere die Programme Insulin-/Glukagon-Defizit und Herzkranzgefäße (Infarkt), wie auch Myokardinfarkt (Herzmuskel), Leberkoma... Wenn die Zeiten so stimmen würden, müsste man die Epikrisen nicht fürchten und wir hätten keine Toten durch die Krisen. Dr. Hamer müsste auch nicht so eindringlich vor diesen Krisen warnen. Das Argument, daß die Krisen, wenn sie länger dauern, eben nicht richtig durchlaufen, ist für mich hanebüchen, wie auch im obigen Beitrag bereits erklärt.

Eine Glucagoninsuffizienz haben - mit dem entsprechenden SBS - Betroffene u.U. jahrelang gehabt und problemlos kompensieren können, indem sie eben ständig Energie zuführen mussten, weil nicht aus den Depots im Körper substituiert werden konnte. Und nun sollen auf einmal wenige Sekunden zu einem komatösen Unterzucker führen? Genauso verhält es sich mit dem hyperglykämischen Schock.

Selbst ein totaler Funktionsausfall der Alpha- bzw. Beta-Inselzellen der BSD von nur wenigen Sekunden (Ektoderm) kann nicht die Symptome machen, die dann ein hypo- bzw. hyperglykämischer Schock macht.

So könnte man auch die anderen Epikrisen exemplarisch betrachten: Herz, Leber...

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Monika




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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 04:53    (Kein Titel)
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Die Erklärung für die unterschiedliche Interpretation von der Dauer von Epikrisen liegt darin, wie genau man sich die Details, d.h. die einzelnen Symptome, welche über einem konkreten Zeitraum bestehen, nun ansieht.

Ein Vergleich: Wenn man eine "Grippe" oberflächlich betrachtet, besteht über einen konkreten Zeitraum eben eine "Grippe".
Bei der genaueren Betrachtung aus der Sicht der 5BN wird diese unterteilt vom ersten spürbaren Symptom, etwa Halsschmerzen, und weiters auftretenden Symptome, etwa Durchfall oder laufende Nase. Somit zeigen sich eben mehrere Sonderprogramme in entweder aktiver oder konfliktgelöster Phase.

Hier liegt es nun ähnlich.
Eine "Epikrise" kann nun auch etwa drei Tage dauern.
Aber wenn man sich die Symptome in diesem Zeitraum genauer ansieht, dann findet man über diese drei Tage verteilt wesentlich mehr Symptome, welche nun bei genauer Betrachtung keineswegs mehr einer konkreten "Epikrise" zugeordnet werden.
Und diese Symptome von verschiedenen Sonderprogrammen können in Folge einer Epikrise von einem konkreten Sonderprogramm entstanden sein.

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Antje
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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 06:39    (Kein Titel)
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Zitat:
Aber wenn man sich die Symptome in diesem Zeitraum genauer ansieht, dann findet man über diese drei Tage verteilt wesentlich mehr Symptome, welche nun bei genauer Betrachtung keineswegs mehr einer konkreten "Epikrise" zugeordnet werden.
Und diese Symptome von verschiedenen Sonderprogrammen können in Folge einer Epikrise von einem konkreten Sonderprogramm entstanden sein.


Hallo Monika,
wir sprechen von Epikrisen, oder?!, und nicht von einem SBS im Gesamtverlauf.

Hast du schon eine Herzkranzgefäße-Epikrise (Herzinfarkt), Herzmuskel-Epikrise (Myokard-Infarkt), Leberkoma, Asthmaanfall, Epileptischen Anfall usw. erlebt bzw. selbst gehabt? Der Pik einer Epikrise ist nicht gleichbedeutend mit dem gesamten Zeitfenster einer Epikrise. Herausragendes Merkmal einer Epikrise sind u.a. auch die eiskalten Hände (Füße). Wir wollen die GNM ja nicht vollkommen umschreiben, oder?!

Ich habe einige hundert Myokard-Epikrisen hinter mir, oft mit Zwerchfellbeteiligung (Apnoe - nicht zum Lachen). In der Anfangszeit fiel mir erst bei Zunahme der wirklich hässlichen Symptomatiken in der Krise der Groschen, warum ich schon den ganzen Morgen so eiskalte Hände hatte. Das ganze Prozedere der ausgeprägten Symptomatik dauerte im günstigsten Fall eine halbe Stunde, konnte sich aber auch über zwei bis drei Stunden hinziehen.

Es ist mir ein Fall eines kleinen Kindes aus einem sehr erfahrenen Neumediziner-Haushalt bekannt, das über zwei oder drei Tage im Leberkoma (mit Bewusstlosigkeit) zu Hause lag, dieses auch überlebt hat.

Hier - http://www.epilepsie-elternverband.de/Generalisierte-Anfae.33.0.html - ist eine kurze und bündige Schilderung der landläufig als epileptischer Anfall bezeichnten Epikrisen, welche seit Menschengedenken beobachtet werden. Es kann wohl in leichteren Fällen (wenig/kurze Konfliktmasse) nur einige Sekunden dauern. Der ganze Anfall kann aber durchaus wenige Minuten dauern. Ich hatte mal so eine Kollegin und hatte Gelegenheit so etwas u.U. täglich zu beobachten. Auch da waren die Zeitspannen sehr verschieden - wenige Sekunden bis wenige Minuten. Danach stand sie einfach auf und machte weiter.

Asthmatiker in der ganzen Welt würden wohl 'aufatmen', wenn ihre Epikrisen (Asthmaanfälle) nur wenige Sekunden dauern würden...

Ich finde, man darf sich auch bei allen (neuen) neumedizinischen Erkenntnissen an den neumedizinischen Grundsatz halten: Sie sollen nicht glauben, überprüfen Sie es selbst!

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NicolasB




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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 14:57    (Kein Titel)
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Hm, Du gehst also davon aus, dass, wenn man den "ganzen Tag" kalte Hände hat und irgendwann sich dann Herzsymptome zeigen, dass dies die gleiche Phase des gleichen SBS ist?

Und wenn sich jemand 1800 Einheiten Insulin spritzt, dauert das auch nur 5 Sekunden und man kann davon tagelang im Koma liegen. Das hängt dann u.a. auch davon ab, was die Person grade noch im Darm hat und wie die Zuckerspeicher gefüllt sind.

Ich würde den Versuch an wenig emotional belasteten "Krisen" wie dem einfachen Muskelkrampf wagen, also einmal testen wie es sich verhält wenn man "Dagegenkrampft" (sympathicotoner Stimulus), oder wenn man sich mit etwas ganz anderem beschäftigt.

In irgendeiner Version des Tabellenbuchs hatte Hamer auch empfohlen, mittels "Gegenschock" (Eimer kaltes Wasser o.ä.) gegen zu wirken, um ein längeres Krampfen zu unterbrechen. Das ist wohl ein guter Hinweis darauf, dass lange Asthma-Attacken sehr oft mit einem "Festhängen" ( = nicht absinken in Vagotonie wegen sympathicotonem Gegenreiz) zu tun haben.

Grüße

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NicolasB




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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 14:57    (Kein Titel)
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PS: "Asthmaanfälle" die mit Schleimhautschwellung einhergehen, sind natürlich eine PCLA-Phase!

Grüße

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NicolasB




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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 14:59    (Kein Titel)
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By the way:

"Tonische Phase: sämtliche Muskeln des Körpers versteifen sich plötzlich gleichzeitig. Der Patient ist bewusstlos.
Durch die Muskelversteifung kommt es beim stehenden Patienten zum Sturz, je nach Atemlage wird die Luft aus der Lunge durch die geschlossene Stimmritze gepresst (Initialschrei), u.U. beißt sich der Patient auf die Zunge. Da beim Sturz Abwehrreflexe fehlen, kann es zu schweren Verletzungen kommen.
Dauer: meist Sekunden bis Sekundenbruchteile. Tonische Phase oft nicht erkennbar"

von http://www.epilepsie-elternverband.de/Generalisierte-Anfae.33.0.html

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dagidona




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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 17:46    (Kein Titel)
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Bei einem Asthmaanfall handelt es sich eben um einem Krampf der Bronchien oder Kehlkopfmuskulatur oder beides in einer EK.

„Sog. Asthmatiker sind Menschen die häufig immer wieder kurzfristig Rezidive erleiden. Meist haben sie einen sog. hängenden Konflikt, was bedeutet, dass der Konflikt zwar fortlaufend aktiv ist, aber heruntertransformiert“ – Dr. Hamer

Meine Erfahrungen:

Oft während eines Asthmaanfalls übergeht der Epikrise sofort in Ca Scheckangst/Revierangst – Konflikt, macht eine sehr kurze PCLA und wieder EK und wieder in Ca/PCLA und in die EK, da der Asthmaanfall selber der DHS in dem Fall ist. Die einzelne EK dauert tatsächlich nur ein paar Sekunden. Die Anfälle gehen oft vorüber mit der Annahme sympathikotonen Mittel, die im Stande sind die Ca Phase dauerhaft zu erhalten.

Die Asthmatiker haben ständig die Anfälle. Mit der Zeit ist oft der asthmatische Anfall der DHS selber, da der Schreckangst/Revierangst auf neu getriggert wird. So zu sagen die verkrampfen.

Nach längeren Pausen von Anfällen ist oft der Auslöser/CL eine Schiene oder ein Rezidiv – Z.B. die Katze – aber dann währen der wiederholten Anfälle, kann auch der Anfall selber der Auslöser sein.

Bei Myokard, der oft mit der Beteiligung von Zwerchfell stattfindet, haben wir mit einer EK für Myokard zu tun, die sehr kurz ist. Dann aber der Muskelkrampf von Zwerchfell länger dauern kann, wenn der Mensch Panik bekommt. Mit großer Mühe habe ich gelernt die Panische Angst zu unterdrücken und habe nicht mehr so lange verkrampft. Die EK sind gekommen und schnell waren sie auch vorüber. Da der Konflikt bereits gelöst war und glücklicher weise keine Rezidiven mehr da waren, da sich die Umstände geändert haben, ist der SBS zu ende gegangen. Nur noch ganz selten, wenn die Situation ähnlicher erscheint, wie damals, kommt noch die körperliche Erinnerung an diese Zustände, die verfliegt aber sehr schnell, da ich weiß was los war und das nicht schlimm ist. Zu einen Krampft kommt dann nicht wieder.

Antje, Deine kalte Füße den ganzen Morgen waren ev. eine kurze Ca – Überforderungsschiene/Rezidiv – dann PCLA und die EK. Auch durch die EK selber kann zur einer Ca – Überforderung – wiederkommen.
Du schreibst bis heute dass, Apnoe - nicht zum Lachen ist, also der „Saft“ ist noch drauf.

Somit kann man den verkürzten SBS Überforderung auch zwei Tage wiederholen, abhängig davon wie man sonst drauf ist.

Bei größeren Konfliktmassen mit großen Ödem setzt die EK mehrmals auf um den Öden auspressen zu können. Auch Medikamente können einen Einfluss auf den Verlauf haben und den „verfälschen“.

Korrekturen nehme ich gerne entgegen,

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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 18:03    (Kein Titel)
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« NicolasB » hat folgendes geschrieben:
By the way:

"Tonische Phase: sämtliche Muskeln des Körpers versteifen sich plötzlich gleichzeitig. Der Patient ist bewusstlos.
Durch die Muskelversteifung kommt es beim stehenden Patienten zum Sturz, je nach Atemlage wird die Luft aus der Lunge durch die geschlossene Stimmritze gepresst (Initialschrei), u.U. beißt sich der Patient auf die Zunge. Da beim Sturz Abwehrreflexe fehlen, kann es zu schweren Verletzungen kommen.
Dauer: meist Sekunden bis Sekundenbruchteile. Tonische Phase oft nicht erkennbar"

von http://www.epilepsie-elternverband.de/Generalisierte-Anfae.33.0.html


By the way:
Klonische Phase: Die Beuger und Strecker ziehen sich in rhythmischen Abständen abwechselnd zusammen, es kommt zu rhythmischen Zuckungen, nicht nur der Arme und Beine, sondern auch z.B. der Zunge, wodurch Schaum vor den Mund treten kann (aufgeschlagener Speichel). Die Atemmuskulatur wird nicht ausreichend eingesetzt, so dass es zur Blauverfärbung der Lippen, ggf. auch des Gesichtes kommen kann.
Dauer: Sekunden bis meist unter 3 Minuten

Sind schon mal NICHT wenige Sekunden UND: das ist eine von vielen Epikrisen die möglich sind und dann steht da auch noch MEIST.

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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 18:05    (Kein Titel)
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« NicolasB » hat folgendes geschrieben:
PS: "Asthmaanfälle" die mit Schleimhautschwellung einhergehen, sind natürlich eine PCLA-Phase!

Grüße


Ich sprach nicht vom Pseudokrupp, der sich eben länger hinzieht. Ich sprach von einem Asthmaanfall.

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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 18:25    (Kein Titel)
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« NicolasB » hat folgendes geschrieben:
Hm, Du gehst also davon aus, dass, wenn man den "ganzen Tag" kalte Hände hat und irgendwann sich dann Herzsymptome zeigen, dass dies die gleiche Phase des gleichen SBS ist?


« Antje » hat folgendes geschrieben:
In der Anfangszeit fiel mir erst bei Zunahme der wirklich hässlichen Symptomatiken in der Krise der Groschen, warum ich schon den ganzen Morgen so eiskalte Hände hatte.


Kennst du den Unterschied zwischen ganzer Tag und 'ganzer' Morgen? Mit 'irgendwann' ist auch nicht gegen Abend, sondern noch am Morgen gemeint. Über meinen Fall habe ich schon öfter mal ausführlich berichtet, auch hier im Forum. Die Merkmale einer Epikrise sind, soweit ich weiß, noch nicht umgeschrieben worden, außer vll von den Italienern... möglicherweise.

« NicolasB » hat folgendes geschrieben:
Und wenn sich jemand 1800 Einheiten Insulin spritzt, dauert das auch nur 5 Sekunden und man kann davon tagelang im Koma liegen. Das hängt dann u.a. auch davon ab, was die Person grade noch im Darm hat und wie die Zuckerspeicher gefüllt sind.


Was hat das jetzt mit einer Epikrise zu tun?

Zitat:
Ich würde den Versuch an wenig emotional belasteten "Krisen" wie dem einfachen Muskelkrampf wagen, also einmal testen wie es sich verhält wenn man "Dagegenkrampft" (sympathicotoner Stimulus), oder wenn man sich mit etwas ganz anderem beschäftigt.


Gutes Beispiel. Hatte ich wieder gelöscht. Kann solche Krisen seit einiger Zeit ab und zu bei mir selbst beobachten (allerdings Lähmung) dauert auch nicht nur wenige Sekunden. Und beschäftigen kann man sich da mit nichts anderem, wenn man krampft sicher auch nicht, man kann nämlich in dem Moment nichts tun. Also eigentlich ein ganz schlechtes Beispiel. Aber ich kann mich auch noch an die Epikrisen mit Muskelkrampf bei Andrea erinnern... Muss ich wohl nicht weiter kommentieren.

Zitat:
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Nun dann sollte es da sicher auch ein Mittel bei Herzinfarkpatienten geben. Wieviele hattest du schon, daß du da aus der Praxis reden kannst? Mein Mittel ist ein minikleiner hochprozentiger Schnaps, der die Gefäße weitet und entkrampft, so wurden die Epikrisen erträglicher, die Zeitspannen hat das kaum beeinflusst.

Auch Grüße
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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 18:49    (Kein Titel)
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Zitat:
Antje, Deine kalte Füße den ganzen Morgen waren ev. eine kurze Ca – Überforderungsschiene/Rezidiv – dann PCLA und die EK. Auch durch die EK selber kann zur einer Ca – Überforderung – wiederkommen.
Du schreibst bis heute dass, Apnoe - nicht zum Lachen ist, also der „Saft“ ist noch drauf.


Könnt Ihr auch mal richtig lesen und nicht nur Euers im Kopf haben, was Ihr unbedingt beweisen wollt?? Ich hatte kalte Hände, wie ich schrieb. Ob nun kalte Hände von einem Überforderungsrezidiv oder EK. Die Herzsymptome und Apnoe gehören sicher nicht zur CA-Phase und beides war länger als nur wenige Sekunden, das Ganze schaukelt sich nämlich langsam hoch, so wie auch eine Geburt nicht durch eine Presswehe vonstatten geht und dann ist das Kind da, sondern auch dieses ein Vorgang ist, der sich steigert.

Zitat:
Somit kann man den verkürzten SBS Überforderung auch zwei Tage wiederholen, abhängig davon wie man sonst drauf ist.


Smilie_happy_058 Smilie_happy_058

Ich habe es über ca. 6 Jahre TÄGLICH allmorgendlich durch und weiß, was ich erlebt habe und was nicht. Und ich weiß auch, wie eine weniger dramatische Epikrise aussieht. Hatte ich auch schon. Ich weiß, wovon ich spreche: aus ERFAHRUNG und nicht von irgendwelchen Vorträgen oder Seminaren.

Und was ist das eigentlich für ein Humbug, Abertausenden von Menschen zu unterstellen, wenn sie nicht im vorgesehenen Zeitrahmen epikrisen, dann wären sie nicht normal, würden sich nicht richtig verhalten, sich dagegen stemmen, krampfen etc. pp.???!!! Machen wir es jetzt wie die SM, daß der Mensch sich an verschulte Theoreme zu halten hat oder ist der Patient noch der Chef des Verfahrens und individuell?

Noch einmal: Auch ein Kind wird nicht mit einer Wehe geboren, auch wenn es bei manchen schneller geht und bei manchen länger dauert. Das ist alles so individuell, wie eben jeder Mensch ist.

Diese selbst- und detailverliebte, scheuklappige Besessenheit alles irgendwie in eine Tabelle pressen zu wollen, fern jeder Lebensrealität kotzt mich immer mehr an. Und dann am besten noch die Frage von solchen Möchtegerntherapeuten (wie oft gehört bei Hilfesuchenden): Lebst du noch? Du bist ja schon tod, ha ha ha.

Zauberlehrlinge!

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BeitragVerfasst am: 14/10/2012, 19:52    (Kein Titel)
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Also es kann ja wohl nicht darum gehen dass jemandem unterstellt wird, dass er seine Epikrise (/Geburt) "gut" macht oder nicht. Fakt ist aber, dass es Geburten gibt, die in 3,5 Stunden ablaufen (ja, auch bei Erstgebärenden), und welche, die sich über 20 Stunden hinschaukeln.

Die einzig relevante Frage sollte ja sein - wie macht man den Unterschied. Und da kommt man eben schnell an die "Gestaltung" der Epikrise (bzw. Geburt, wobei das nicht ganz vergleichbar ist weil da ja mehrere Gewebe interagieren). Und wie eben auch schon jetzt mehrfach beschrieben gibt es die Vermutung, dass die Epikrise "hängt" (auch bis zu 3 Minuten), wenn die Umgebungsfaktoren der Person nicht erlauben, wieder in vagotone Entspannung zu sinken.

Der "kleine Schnaps" ist übrigens genau so ein "Sympathicotonie-breaker". Und wenn er die Symptomatik verkürzt, bestätigt dies ja genau das Gesagte.

Ich würde mal kühn behaupten, dass die allermeisten Epikrisen die bemerkt werden dann automatisch "unbiologisch" ablaufen, weil der Mensch sich angesichts der Symptome oder durch entsprechende Vorbildung sofort 2 - 5 neue SBSe aktiviert, die den Verlauf des aktuell in EK befindlichen Prozesses natürlich beeinflussen.

Das lässt sich natürlich nur neutral betrachten, wenn man da keine Vorwürfe mehr reininterpretiert.

Und ich denke auch dass sich durch das Detailversessene der Unterschied zwischen "glimpflich" und "gefährlich" besser verstehen lässt, womit sich auch bessere Umstände schaffen lassen um mehr gefährliche Verläufe zu glimpflichen zu machen.

Wenn man sich am Beispiel der Geburt orientieren möchte, wäre beispielsweise das Hypnobirthing genau so eine Maßnahme, die man analog zur Krisenbewältigung umsetzen könnte -> Endämmung von vorhandenen Ängsten / Bedenken, um einen natürlichen Ablauf auf sanftest mögliche Art und Weise geschehen zu lassen.

Hexhex

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